Der Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg führt das innovative Projekt Key Concepts in Interreligious Dialogue zur Stärkung der interreligiösen Verständigung durch.

Die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe stellt im Bereich des wissenschaftlich fundierten interreligiösen Dialogs ein absolutes Novum dar, da es erstmals eine begriffsgeschichtliche Untersuchung von zentralen Schlüsselkonzepten der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam unter Einbeziehung der jeweils anderen Religion unternimmt. Maßgeblich ist dabei die Erkenntnis, dass religionsgeschichtliche Entwicklungen nicht linear verlaufen, sondern eigene Überzeugungen und Sichtweisen oftmals im Austausch mit dem Anderen entstehen.

Auf fachwissenschaftlicher Ebene sollen in dem Projekt für die drei monotheistischen Religionen zentrale, historisch gewachsene Konzepte durch Experten aus dem Bereich der Judaistik, der christlichen und islamischen Theologie, der Islamwissenschaft, Religionswissenschaft und Religionsphilosophie behandelt und publiziert, und somit für die Analyse aktueller und künftiger Entwicklungen fruchtbar gemacht werden. Ziel ist es, Grundlagenforschung zu betreiben und eine „Archäologie des religiösen Wissens“ zu etablieren, um mithilfe der vergleichenden begriffsgeschichtlichen Untersuchungen Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Religionen sichtbar zu machen und aufzuzeigen, wie aus dem je eigenen Selbstverständnis heraus ein Beitrag zur Verständigung und zum Frieden zwischen den Religionsgemeinschaften gewonnen werden kann. Maßgeblich ist dabei die Erkenntnis, dass religionsgeschichtliche Entwicklungen nicht linear verlaufen sondern eigene Überzeugungen und Sichtweisen im Austausch mit dem Anderen entstehen.

 

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